{"id":685,"date":"2020-09-30T21:44:13","date_gmt":"2020-09-30T19:44:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlaues-marketing.at\/blog\/?p=685"},"modified":"2023-11-20T09:05:44","modified_gmt":"2023-11-20T08:05:44","slug":"selbstzweifel-und-hochstapler-syndrom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thomas-sommer.at\/blog\/selbstzweifel-und-hochstapler-syndrom\/","title":{"rendered":"Warum Zweifel nicht immer schlecht sind und Schaum\u00adschl\u00e4ger sich selbst \u00fcbersch\u00e4tzen!"},"content":{"rendered":"<p>Vielleicht kennst du diese Stimme auch? Die sich ganz leise meldet. Und dir dann ein paar Worte einfl\u00fcstert. Und immer wieder laute Zweifel ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Du kannst noch so im Flow sein. Noch so motiviert sein. Wenn sich diese Stimme meldet, ist meist Schicht im Schacht. Nichts geht mehr. Und die Gedanken drehen sich nur mehr um das eine \u2013 deine Selbstzweifel.<\/p>\n<p>Und dann kommen auch noch andere Experten und treten so richtig selbstsicher und laut auf. Wie sollst du dich als leiser Experte \u00fcberhaupt behaupten k\u00f6nnen? Noch mehr Zweifel!<\/p>\n<p>Doch das muss nicht so sein! In diesem Artikel erf\u00e4hrst du die positiven Seiten von Selbstzweifel. Wie du mit \u00fcberm\u00e4chtigen Zweifeln umgehst. Und warum scheinbare Experten (Schaumschl\u00e4ger mit Halbwissen) gar nicht daran zweifeln, dass sie zu wenig wissen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n<h2>Woher Selbstzweifel kommen<\/h2>\n<p>Wie sch\u00f6n w\u00e4re ein Leben ohne <strong>Zweifel<\/strong>! Doch sie <strong>geh\u00f6ren einfach dazu<\/strong>. Sie sind ein Teil von uns. Wir m\u00fcssen nur <strong>lernen<\/strong>, <strong>mit ihnen umzugehen<\/strong>. Warum aber haben wir Selbstzweifel?<\/p>\n<p>Auf der einen Seite ist es einfach nur aus <strong>Unzufriedenheit<\/strong> mit uns selbst. Weil unsere Ziele unerreichbar erscheinen. Auf die Idee, dass wir selbst uns zu hohe Ziele setzen, kommen wir aber nicht. Also Ziele, die wir nur schwer oder niemals erreichen k\u00f6nnen. Ziele, die wir uns aus <strong>Perfektionismus<\/strong> oder &#8222;Gr\u00f6\u00dfenwahn&#8220; selbst auferlegen. Da ist klar, dass wir zu zweifeln beginnen.<\/p>\n<p>Das f\u00fchrt unweigerlich zu pers\u00f6nlichen <strong>Niederlagen<\/strong> und <strong>R\u00fcckschl\u00e4gen<\/strong>. Ja klar, wie das auch funktionieren? Und so beginnt der <strong>Teufelskreis<\/strong>. Denn wenn es damals schon nicht funktioniert hat, wie und warum soll es dann heute funktionieren? Noch <strong>mehr Zweifel<\/strong>!<\/p>\n<p>Der <strong>innere Kritiker<\/strong>\u00a0beginnt so richtig zu l\u00e4stern &#8230;<\/p>\n<p>Wobei wir nicht einmal wegen <strong>zu hoher Anspr\u00fcche oder Ziele scheitern<\/strong> m\u00fcssen. Egal ob es unser Verschulden war oder einfach nur Zufall. Die <strong>Selbstzweifel-Spirale<\/strong> beginnt sich zu drehen.<\/p>\n<p>&#8230; und der innere Kritiker l\u00e4stert weiter!<\/p>\n<p>Verst\u00e4rkend kommt hinzu, dass wir uns bevorzugt auf Negatives fokussieren. Also auf all das, was wir noch nicht wissen oder k\u00f6nnen. Unsere R\u00fcckschl\u00e4ge. Genau darum scheiterten wir. Bullshit!<\/p>\n<p><strong>Viel wichtiger w\u00e4re, die eigenen Erfolge, St\u00e4rken und F\u00e4higkeiten zu sehen<\/strong>. Doch diese \u00fcbersehen wir einfach. (Aber keine Sorge, f\u00fcr das k\u00f6nnen wir nichts. Es ist genetisch in uns drin \u2013 nicht umsonst hei\u00dft es, <strong>aus Fehlern lernen wir<\/strong>. Nur so haben wir \u00fcberlebt und uns weiterentwickelt.)<\/p>\n<p>Darum haben wir auch oft das Gef\u00fchl, dass wir (noch) <strong>nicht genug wissen oder k\u00f6nnen<\/strong>! Und bevor wir ins Tun kommen, lesen wir ein Fachbuch nach dem anderen. Oder besuchen unz\u00e4hlige Seminare und Kurse.<\/p>\n<p>Doch wei\u00dft du was? Wir werden nie &#8222;genug&#8220; wissen oder k\u00f6nnen \u2013 geschweige denn alles! Denn &#8222;wissen&#8220; h\u00f6rt nie auf. St\u00e4ndig kommt &#8222;neues&#8220; Wissen in Form von neuen B\u00fcchern, Methoden oder Technologien dazu. Heute schneller als jemals zuvor.<\/p>\n<p><strong>Statt<\/strong> endlich unser <strong>Wissen<\/strong> und unsere <strong>F\u00e4higkeiten umzusetzen oder anzuwenden<\/strong>, wollen wir (zwanghaft) noch mehr wissen und k\u00f6nnen. <strong>Wir kommen einfach nicht ins Tun<\/strong>. Und so auch nicht zu Erfolgserlebnissen. Du kannst dir sicherlich schon denken, was jetzt kommt, oder? Genau, <strong>wir zweifeln noch mehr<\/strong>. Weil wir ja schon so viel gemacht haben, aber immer noch nicht&#8217;s &#8222;geschafft&#8220; haben &#8230; ja wie denn auch?<\/p>\n<p>Dabei erfahren wir nur durchs <strong>Tun<\/strong>, ob wir es wirklich k\u00f6nnen oder nicht. Ob wir genug wissen oder nicht. Alles andere sind einfach nur <strong>haltlose Annahmen<\/strong>, die wir uns selbst in unserem Gehirn konstruieren. Und das ist verdammt gef\u00e4hrlich, denn unser Gehirn macht keinen Unterschied, ob wir etwas denken oder ob es real ist. F\u00fcr unser Gehirn ist beiden Realit\u00e4t &#8230; also auch die negativen Gedanken!<\/p>\n<p>Und dann noch die <strong>Vergleiche mit anderen<\/strong>. Wie erfolgreich die doch sind. Was die alles geschafft haben. W\u00e4hrend wir noch immer zu wenig wissen oder k\u00f6nnen. Die Selbstzweifel-Spirale wird st\u00e4rker und st\u00e4rker.<\/p>\n<p>Aber ist es wirklich so? Sind sie wirklich besser und erfolgreicher als du? Oder liegt es vielleicht nur daran, dass sie fr\u00fcher mit dem Tun \u2013 ihrem Business &#8211; begonnen haben?<\/p>\n<p>Unsere <strong>Zweifel<\/strong> sind in den meisten F\u00e4llen <strong>hausgemacht<\/strong>. Und haben den Ursprung zwischen unseren Ohren. Oft sind Zweifel eine super Sache, um uns von den wirklich wichtigen Dingen <strong>abzulenken<\/strong>. Um eben nicht Handeln zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Es gibt aber auch Ursachen, die au\u00dferhalb unserer &#8222;Verantwortung&#8220; liegen &#8230; endlich ist mal wer anders Schuld \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Da ist die <strong>\u00fcberperfekte Welt<\/strong>, die uns die Medien tagt\u00e4glich vorgaukeln. Makellos und ohne Fehler. Geld, Glanz und Glamour \u2013 Schw\u00e4chen werden nicht toleriert. <strong>Alles was z\u00e4hlt ist Leistung, Erfolg und Sch\u00f6nheit<\/strong>!<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite sind all die <strong>negativen Erlebnisse in unserem Leben<\/strong>. Vor allem aber unserer Kindheit. St\u00e4ndige Kritik. Leistungsdruck in der Schule. Schimpf und Schande bei schlechten Noten. Zu hohe Erwartungen der Eltern. Angst davor, dass andere uns kritisieren oder auslachen. Diese Liste k\u00f6nnten wir noch lange fortf\u00fchren \u2013 was f\u00e4llt dir noch ein?<\/p>\n<p><strong>Trotzdem kein Grund aufzugeben und den Zweifeln die Kontrolle zu \u00fcberlassen \u2013 zeig deinem Zweifel, dass HEUTE die Sache anders aussieht!<\/strong><\/p>\n<h2>Wenn die Zweifel \u00fcberhand nehmen<\/h2>\n<p>Bestimmen Selbstzweifel unser Leben, so <strong>blockieren<\/strong> und <strong>sabotieren<\/strong> <strong>wir uns selbst<\/strong>. Wir ziehen in unserem Leben oder Business die Handbremse immer fester. <strong>Bis zum totalen Stillstand<\/strong>. Weil wir uns in die Zweifel hineinsteigern und nur mehr dar\u00fcber nachdenken.<\/p>\n<h3>Alles Lug und Trug<\/h3>\n<p>Eine besondere Form ist das <strong>Hochstapler-Symdrom<\/strong> (engl. Impostor-Syndrom). Dabei sind die betroffenen Personen davon \u00fcberzeugt, dass alles sie erreicht haben, nur Gl\u00fcck oder Zufall war. Und keineswegs auf ihr Wissen und ihre F\u00e4higkeiten zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Egal was ihre direkte Umgebung oder Kunden sagen. Ja sogar Zeugnisse und Diplome sind ihrer Meinung nach kein Beweis daf\u00fcr: &#8222;Ich hatte einfach Gl\u00fcck!&#8220;, &#8222;Das h\u00e4tte doch jeder geschafft!&#8220; oder &#8222;So klug wie du mich siehst, bin ich ja gar nicht!&#8220;.<\/p>\n<p>Sie leben jeden Tag mit der Angst, dass jederzeit jemand kommen k\u00f6nnte und ihren scheinbaren Erfolg oder Status entlarven k\u00f6nnte: &#8222;Irgendwann kommen sie dahinter, irgendjemanden wird es sicherlich auffallen und dann fliege ich auch!&#8220;<\/p>\n<p><strong>Die Auswirkungen k\u00f6nnen dramatisch sein:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die Einen steigern sich in ihre <strong>Perfektion<\/strong> hinein \u2013 nichts bleibt dem Zufall \u00fcberlassen. Sie versuchen, alles zu wissen und zu k\u00f6nnen. Sind sie damit erfolgreich, so wird dieses Verhalten best\u00e4tigt und sie kommen noch tiefer in den Perfektions-Zweifel-Strudel.<\/li>\n<li>Die Anderen <strong>machen sich von Anfang an klein<\/strong>. Und malen sich das Scheitern und den Worst-Case in allen M\u00f6glichkeiten ganz genau aus. Damit sie \u2013 zwangsl\u00e4ufig \u2013 nicht entt\u00e4uscht werden. Kommen sie doch einmal ins Handeln und sind wider Erwarten erfolgreich, war das einfach nur Zufall und Gl\u00fcck. Keines Falls Wissen und K\u00f6nnen. Scheitern sie, verst\u00e4rkt das ihr Verhalten und die Selbstzweifel.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Besonders h\u00e4ufig ist das Impostor-Syndrom <strong>bei erfolgreichen und klugen Personen<\/strong> \u2026 angeblich litt sogar Albert Einstein daran. Und zweifelte bis zum Schluss an seinen au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeiten. Warum aber zweifeln inkompetente Menschen, Halbwissen-Experten und Schaumschl\u00e4ger nicht an ihrem Wissen? Das erf\u00e4hrst du gleich!<\/p>\n<p>Zur\u00fcckzuf\u00fchren ist das Hochstapler-Syndrom auf ein <strong>geringes Selbstbewusstsein<\/strong> und <strong>schwaches Selbstwertgef\u00fchl<\/strong>. Verursacht durch zahlreiche gro\u00dfe und kleine <strong>Erfahrungen und Pr\u00e4gungen in unserem Leben<\/strong>.<\/p>\n<h2>Was soll an Zweifeln gut sein?<\/h2>\n<p>Wie Perfektionsmus sind auch Selbstzweifel nicht grunds\u00e4tzlich schlecht oder b\u00f6se. Denn sie <strong>bringen uns zum Nachdenken<\/strong>! Die <strong>Herausforderung<\/strong> ist eben nur, \u00fcber die Sache nachzudenken. Sie aber nicht zu zerdenken und sich hineinzusteigern.<\/p>\n<h3>Wie du mit Zweifeln umgehen kannst<\/h3>\n<h4>Mach dir die Selbstzweifel bewusst<\/h4>\n<p><strong>Selbstzweifel<\/strong> verlaufen oft <strong>unbewusst<\/strong>. Du wirst sie meist erst dann bemerken, wenn du schon mitten drin steckst. Nimm dich schon in dem Moment aus der Situation heraus, wenn du die Stimme zum ersten mal h\u00f6rst.<\/p>\n<p>Bist du dir dem Zweifel bewusst, so lasse den Zweifel zu. Das ist ganz wichtig. Verdr\u00e4nge oder unterdr\u00fccke ihn nicht. Sondern h\u00f6re zu, was dir dein Zweifel sagt. Vielleicht kann es ja auch ganz hilfreich sein! Nimm dir einfach ein paar Minuten Zeit, um dar\u00fcber nachzudenken. Stell dir am besten einen Timer\/Wecker, damit du dich dabei nicht verlierst. Und denke \u00fcber den Zweifel und deine damit verbundenen Gedanken nach!<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend kannst du dich fragen, zu wem dieser Zweifel \u2013 diese Stimme \u2013 \u00fcberhaupt geh\u00f6rt. Ist es deine Stimme? Oder die deines Vaters? (&#8222;Das schaffst du niemals \u2013 aus dir wird nie was werden!&#8220;) Oder die deiner Mutter? (&#8222;Was sollen die Leute von uns denken, wenn du &#8230;?&#8220;) Oder die deines Arbeitskollegen, der dich klein gemacht hat, damit er besser da steht. Und statt dir die Bef\u00f6rderung bekommt. Oft sind die Stimmen gar nicht unsere Stimmen! Sondern Glaubenss\u00e4tze und Meinungen, die andere in uns &#8222;hineinverpflanzt&#8220; haben.<\/p>\n<p>Damit die Stimmen nicht mehr so m\u00e4chtig und eindrucksvoll sind, kannst du ihnen auch eine l\u00e4cherliche Stimme verleihen. Wie schlimm w\u00fcrde es klingen, wenn der Zweifel mit der quitschenden oder quackenden Stimme von Donald Duck sprechen w\u00fcrde? Vielmehr zum Lachen, oder?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<pre><code><\/code><\/pre>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Die eigenen St\u00e4rken bewusst machen<\/h4>\n<p>Mach dir deine eigenen St\u00e4rken und F\u00e4higkeiten bewusst. Und nicht nur das, was du noch nicht kannst. <strong>Was kannst du besonders gut?<\/strong> Hier reicht schon eine St\u00e4rke (F\u00e4higkeit, Wissen, &#8230;), um diesen Prozess in Gang zu bringen.<\/p>\n<p>Nun betrachte diese eine St\u00e4rke. Was hat diese eine St\u00e4rke erm\u00f6glicht? Und schon hast du eine weitere St\u00e4rke! Das kannst du nun so oft wie du m\u00f6chtest wiederholen, bis du genug St\u00e4rken gefunden hast. Und auch diese St\u00e4rken kannst du weiter hinterfragen. Wieviel du pl\u00f6tzlich kannst und wei\u00dft, obwohl es ja eigentlich nur eine kleine St\u00e4rke war&#8230;<\/p>\n<h4>Erfolgstagebuch<\/h4>\n<p>Betrachte nicht nur Schw\u00e4chen und R\u00fcckschl\u00e4ge. Sondern auch Erfolge. Frage dich also nicht nur, was du morgen besser machen kannst. Sondern auch, was du heute super und erfolgreich gemacht hast! All das notierst du dir in einem <strong>Notizbuch<\/strong> oder <strong>Journal<\/strong>. Damit du immer wieder durchlesen kannst, was du schon alles geschafft hast.<\/p>\n<h4>Visualisiere deine Erfolge<\/h4>\n<p>Male dir nicht das Worst-Case-Szenario aus. Sondern stell dir vor, wie es sein wird, wenn du erfolgreich sein wirst \u2013 dein <strong>Best-Case-Szenario<\/strong>. Wie wirst du dich f\u00fchlen? Was wirst du tun? Was wirst du sagen?<\/p>\n<h4>Mach Fehler zu deinen Freunden<\/h4>\n<p>Fehler geh\u00f6ren zum Leben dazu, nur so lernen wir. Wer keine Fehler macht, hat vermutlich auch nicht viel gemacht. <strong>Nur aus Fehlern lernen wir,<\/strong> wie es (besser) geht. Selbst Thomas Alva Edison, der Erfinder der Gl\u00fchbirne ist dabei unz\u00e4hlige Male gescheitert. Aber hat er aufgegeben? War er ein Versager? Nein! Vielmehr antwortete er einem Reporter, der ihn darauf ansprach: &#8222;Ich bin nicht gescheitert. Ich keine jetzt 1000 Wege, wie es eben nicht geht!&#8220;<\/p>\n<h4>Sei nur die bessere Version von dir selbst \u2013 vergleiche dich nur mit dir<\/h4>\n<p>Dich mit andern zu vergleichen ist nie zielf\u00fchrend. Warum? Weil sie vielleicht wirklich besser und weiter sind als du. Aber auch nur, weil sie schon l\u00e4nger daran arbeiten. Schon l\u00e4nger im Business sind. Oder eine ganze Wand voller Studienabschl\u00fcsse haben. Weil sie die Zeit und das Geld dazu hatten.<\/p>\n<p><strong>Vergleiche dich NUR mit dir selbst!<\/strong> Wie unterscheidet sich dein heutiges ICH von deinem ICH vor einem, f\u00fcnf oder zehn Jahren? Was wei\u00dft und kannst du heute alles, von dem du zuvor keine Ahnung hattest. Was hast du alles geschafft, das sich dein ICH vor x Jahren nicht einmal vorstellen konnte?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich hoffe, dass das eine oder andere Werkzeug dabei ist, das f\u00fcr dich passt. Und du deine Selbstzweifel in den Griff bekommst. Wenn nicht, melde dich gerne bei mir!<\/p>\n<p>Warum aber zweifelst du an dir? Und die M\u00f6chte-gern-Experten, Halbwissen-Experten und Schaumschl\u00e4ger treten so richtig selbstsicher und lauf auf?<\/p>\n<h2>Selbstbewusstsein ist nicht gleich Wissen und Kompetenz<\/h2>\n<p>Das hat nichts mit dir zu tun. \u00dcberhaupt nichts. Dass erfolgreiche und kluge Menschen verst\u00e4rkt zweifeln, habe ich oben ja schon beschrieben. Warum aber nicht die anderen? Diese Frage haben sich auch die Sozialpsychologen David Dunning und Justin Kruger gestellt. Seitdem hat dieses Ph\u00e4nomen auch einen Namen: der <strong>Dunning-Kruger-Effekt<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Sie formulieren einen vierstufige Effekt:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Inkompetente Menschen \u00fcbersch\u00e4tzen regelm\u00e4\u00dfig ihr eigenes K\u00f6nnen,<\/li>\n<li>und sind gleichzeitig nicht in der Lage, den Umfang ihrer eigenen Inkompetenz zu erkennen.<\/li>\n<li>Das f\u00fchrt dazu, dass sie ihre Kompetenz nicht steigern wollen\/k\u00f6nnen und so auch<\/li>\n<li>die h\u00f6heren F\u00e4higkeiten anderer immer wieder untersch\u00e4tzen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Egal ob das nun nach Popul\u00e4rwissenschaft oder hochwissenschaftlichen Erkenntnissen klingt. Wir begegnen diesem Effekt immer wieder. Und er stimmt auch. Denn die Schaumschl\u00e4ger da drau\u00dfen w\u00fcrden nie auf die Idee kommen, dass jemand anderes besser oder kl\u00fcger ist. Weil sie<strong> von sich und ihrem (Halb-)Wissen \u00fcberzeugt sind<\/strong>. Und das auch lautstark in die Welt tragen. Denk nur einmal an die vielen Fu\u00dfball-Profis vor dem Fernseher, die alles viel besser wissen als die Trainer des Teams.<\/p>\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong> Bitte verstehe mich nicht falsch. Ich meine hier nur (!) die M\u00f6chte-gern-Experten und Schaumschl\u00e4ger, die mal ein Buch lasen. Oder einen Kurs besuchten. Und nun davon \u00fcberzeugt sind, alles zu wissen. Ich meine NICHT die wirklichen Experten, die eine Unmenge an B\u00fcchern gelesen haben. Zahlreiche Studien, Aus- und Weiterbildungen gemacht haben. Und auch st\u00e4ndig reflektieren und sich immer wieder weiterbilden. Also Experten, wie WIR es auch sind! (Ein Schaumschl\u00e4ger w\u00fcrde diesen Artikel niemals lesen.)<\/p>\n<h2>Fazit \u2013 Schau auf dich und vergiss die Schaumschl\u00e4ger<\/h2>\n<p>Zweifel geh\u00f6ren zu unserem Leben einfach dazu. Nur d\u00fcrfen wir uns nicht davon verr\u00fcckt machen lassen. Und schon gar nicht in sie hineinsteigern. Vielmehr k\u00f6nnen uns Selbstzweifel auch wertvolle Hinweise schenken.<\/p>\n<p>Und was die lauten und selbstsicheren Schaumschl\u00e4ger und M\u00f6chte-gern-Experten betrifft: Ingoriere sie! Sie sind es nicht wert, dass du f\u00fcr sie nur einen Gedanken verschwendest und du dich dadurch klein machst.<\/p>\n<p>H\u00f6re auf zu zweifeln und beginne zu tun,<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"tomsignature alignnone wp-image-6 size-full\" src=\"https:\/\/thomas-sommer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/thomas-sommer-marketing-kommunikation-unterschrift_150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"42\" \/><\/p>\n<p>Dein Thomas<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kennst du diese leise Stimme, die immer wieder Zweifel ausl\u00f6st? Du kannst noch so motiviert sein. Wenn sich diese Stimme meldet, geht nichts mehr. 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