{"id":61,"date":"2018-04-02T21:27:37","date_gmt":"2018-04-02T19:27:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlaues-marketing.at\/blog\/?p=61"},"modified":"2023-11-20T09:04:40","modified_gmt":"2023-11-20T08:04:40","slug":"9-positionierungsfehler-die-dich-deinen-erfolg-kosten-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thomas-sommer.at\/blog\/9-positionierungsfehler-die-dich-deinen-erfolg-kosten-koennen\/","title":{"rendered":"Meine 9 Positionierungs- und Marketingfehler  \u2013 oder warum die Kunden nichts von mir wissen wollten!"},"content":{"rendered":"<p>Erst k\u00fcrzlich hatte ich ein sehr interessantes Marketing-Coaching mit einem Klienten. Er f\u00fchlte sich, als w\u00e4re er f\u00fcr seine Kunden unsichtbar \u2013 kein Interesse, keine Anfragen &#8230; nichts. &#8222;Ich glaube, meine Kunden wollen nichts von mir wissen!&#8220; war seine traurige Erkenntnis. Vielleicht kennst du dieses Gef\u00fchl auch und stehst ebenfalls vor dieser Herausforderung.<\/p>\n<p>In diesem Moment konnte ich meinen Klienten sehr gut verstehen. Denn mir erging es zu Beginn genau so!<\/p>\n<p>Ich kann mich noch genau an die Zeit erinnern, in der ich mein \u201eerstes Unternehmen\u201c Sommerfeeling startete &#8230; wirklich ein unglaubliches Gef\u00fchl. Leider ist danach nicht viel passiert \u2013 keine Kunden, keine Ums\u00e4tze! Obwohl ich es besser wissen h\u00e4tte m\u00fcssen, machte ich einige Fehler in meiner Positionierung. Und diese haben mich einiges an Zeit und Geld gekostet!<\/p>\n<p>Damit dir diese Fehler nicht passieren, lasse ich dich heute tief in meine frustrierende Anfangszeit blicken. Ich zeige ich dir meine 9 Fehler und Learnings rund um meine damalige Positionierung. Bist du bereit? Dann lass uns loslegen!<\/p>\n\n<h2>Was ist die &#8222;Positionierung&#8220; \u00fcberhaupt?<\/h2>\n<p>Fragst du dich, warum manchen Unternehmen erfolgreicher sind als andere? Warum sie mehr Kunden haben als andere? Warum ihnen Kunden mehr Vertrauen schenken als anderen Unternehmen? Diese Unternehmen haben eines gemeinsam: <strong>Sie haben sich optimal bei ihren Kunden positioniert<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<h3>Positionierung und das Schubladendenken<\/h3>\n<p>Wir <strong>Menschen denken in Schubladen<\/strong> &#8211; alles was wir wahrnehmen, steckt unser Gehirn sofort in eine bestimmte Schublade. Das ist auch gut so. W\u00fcrden wir \u00fcber jeden wahrgenommenen Sinneseindruck bewusst nachdenken, w\u00e4re unser Gehirn innerhalb k\u00fcrzester Zeit \u00fcberlastet.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Ziel deiner Positionierung<\/h3>\n<p>Du als Selbstst\u00e4ndiger, dein Unternehmen, wie auch dein Produkt oder deine Dienstleistung soll <strong>in der richtigen Schublade landen<\/strong>. Und zwar in einer Schublade, in der <strong>DU der L\u00f6sungsbringer f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse und Probleme deiner Kunden<\/strong> bist. Ein <strong>Experte oder eine Expertin<\/strong> auf deinem Gebiet. <strong>Unverwechselbar<\/strong> und im besten Fall ohne Konkurrenz.<\/p>\n<p>Doch dazu muss <strong>deine Positionierung klar und eindeutig<\/strong> sein. Und auch dein <strong>Personal Branding<\/strong>. Denn beides geh\u00f6rt zusammen \u2013 so wie Salz und Pfeffer oder \u00d6l und Essig. Meine erste Positionierung war es leider alles andere als klar &#8230;<\/p>\n<h2>Positionierungsfehler #1: Alles und nichts \u2013 der Bauchladen<\/h2>\n<p>Schon w\u00e4hrend meinem Marketing-Studium besch\u00e4ftigte ich mich intensiv mit Neuromarketing und Marketing f\u00fcr die Sinne (Multisensorisches Marketing). Schnell war klar, das wird mein Business-Thema.<\/p>\n<p>Da ich neugierig und wissenshungrig war \u2013 und immer noch bin \u2013, blieb es aber nicht dabei. Meine Interessen, und somit mein Leistungsangebot, vergr\u00f6\u00dferten sich immer mehr.<\/p>\n<p>Ohne es zu merken, hatte ich einen <strong>Bauchladen<\/strong> an Leistungen zusammen gesammelt. Und obwohl alles irgendwie zusammengeh\u00f6rte, konnte ich diese Leistungen nicht in einem <strong>stimmigen Angebot zusammenfassen<\/strong>. Und schon gar nicht meinen Kunden kommunizieren!<\/p>\n<p><strong>Learning #1: Wenn ich mir selbst nicht \u00fcber meine Leistungen im Klaren war, wie h\u00e4tten es meine Kunden sein sollen.<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<h3>L\u00f6sung: Dein Leistungsangebot<\/h3>\n<p>Auch wenn es dir am Anfang nicht leicht f\u00e4llt, konzentriere dich auf deine <strong>Kernleistungen<\/strong> oder ein <strong>(zusammenfassendes) Kernthema<\/strong>. So k\u00f6nnen deine <strong>Kunden leicht erkennen<\/strong>, <strong>wof\u00fcr du stehst und was du anbietest<\/strong>.<\/p><\/blockquote>\n<p>Eine <strong>Kernleistung<\/strong> kann die Restauration von Mercedes-Oldtimer-Limousine sein. Bei dieser <strong>(spitzen) Positionierung<\/strong> wei\u00df der Kunde sofort, was du machst und wann er bei dir richtig ist. Etwa ein Kunde mit seinem original Mercedes aus dem Jahr 1935 \u2013 er ist genau richtig. Ein Besitzer von einem 2016er VW Golf, der Startschwierigkeiten hat, wird sich hingegen nicht angesprochen f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Du kannst dich auch \u00fcber einen bestimmten <strong>Themenbereich<\/strong> positionieren, in dem du unterschiedliche Leistungen zusammenfasst.<\/p>\n<p>Wie die individuelle Planung, Stilberatung und der komplette Bau von Ordinations-Empfangsbereichen. Die einzelnen Leistungen sind mitunter nicht klar ersichtlich. Gleichen vielleicht sogar einem Bauchladen. Was nicht der Fall ist. Denn deine Spezialisierung in diesem Thema zieht sich <strong>wie ein roter Faden durch deine Positionierung<\/strong>.<\/p>\n<h2>Positionierungsfehler #2: Das bin ich \u2013 meine Leistungen, Werkzeuge und Ausbildungen<\/h2>\n<p>Schnell war klar, was ich anbiete, welche &#8222;Werkzeuge&#8220; ich einsetze und welche Ausbildungen mich dazu bef\u00e4higen. Also alles rauf auf die Website. Schlie\u00dflich sehen wir das auf zahlreichen Websites \u2013 vor allem in der Trainings-, Coaching- und Beraterbranche.<\/p>\n<p>Auf den ersten Blick erscheint dieses Vorgehen richtig! Der Kunde kann eruieren, was er bekommt: wie Kommunikations-, Pr\u00e4sentations- oder Verhandlungstrainings.<\/p>\n<p>Meist werden so aber allgemeine und <strong>nichtssagende Leistungsphrasen<\/strong>\u00a0in Richtung Kunden geballert. Ein Kommunikationstraining kann vieles sein. Was genau bietest du? Und vor allem, was hat der Kunde davon?<\/p>\n<p><strong>Learning #2: Ich kannte meine Werkzeuge und welche Leistungen ich meinen Kunden damit anbot. F\u00fcr meine Kunden war dies aber ein unverst\u00e4ndliches, nicht nutzenstiftendes Expertengequatsche.<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<h3>L\u00f6sung: Biete eine L\u00f6sung<\/h3>\n<p>Versteife dich nicht auf deine Leistungen und Werkzeuge. Ich wei\u00df, du hast viel Energie, Zeit und Geld in deine Ausbildung gesteckt. Das interessiert potenzielle Kunden aber (noch) nicht! Was f\u00fcr deine Kunden z\u00e4hlt, sind der <strong>direkte Nutzen<\/strong> und die <strong>optimale L\u00f6sung<\/strong> ihrer Probleme. Mit welchem Werkzeug du diese L\u00f6sung f\u00fcr deine Kunden erreichst, daf\u00fcr interessieren sie sich erst sp\u00e4ter.<\/p><\/blockquote>\n<p>Du entscheidest dich ja auch nicht f\u00fcr einen Elektriker, weil er eine bestimmte Werkzeugmarke verwendet. Oder f\u00fcr einen Mechaniker, weil er alle seine Werkzeuge auf seiner Website pr\u00e4sentiert. Was z\u00e4hlt, ist der Nutzen: hohe Qualit\u00e4t, schnelle Erledigung, sorgenfreier Ablauf&#8230;<\/p>\n<h2>Positionierungsfehler #3: Alleinstellungsmerkmal (USP) durch dein Leistungsangebot?<\/h2>\n<p>Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern, in der ich mit meinen Freunden Auto-Quartett spielte. Oder wie ich meinen ersten eigenen Computer kaufte. Beides war nicht gerade eine Doktorarbeit \u2013 einfach die angegebenen Leistungswerte vergleichen und &#8230; fertig.<\/p>\n<p>Doch sollen uns die Kunden vergleichen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p><strong>Learning #3: Die Kommunikation meines Leistungsangebotes machte mich vergleichbar. Vom Mitbewerb abheben konnte ich mich damit nicht \u2013 denn alles war irgendwie \u00e4hnlich. Und konnte auch ganz leicht nachgemacht werden.<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<h3>L\u00f6sung: Du als Alleinstellungsmerkmal<\/h3>\n<p>F\u00fcr wen entscheiden sich Kunden? Ganz klar f\u00fcr den, der ihre <strong>Probleme am besten l\u00f6st<\/strong>. Aber auch f\u00fcr den, der ein bestimmtes <strong>Image<\/strong> ausstrahlt und ein <strong>bestimmter Typ Mensch<\/strong> ist. Oder einfach nur <strong>freundlich<\/strong> und <strong>sympathisch<\/strong> wirkt. <strong>Unbewusst z\u00e4hlt der Faktor Mensch.<\/strong> Und genau damit kannst du dich von deinem Mitbewerb abheben: Dein <strong>ICH-Faktor<\/strong> \u2013 also deine Spezialisierung, Pers\u00f6nlichkeit und Authentizit\u00e4t zusammen \u2013 ist das <strong>perfekte Alleinstellungsmerkmal<\/strong> gegen\u00fcber allen anderen da drau\u00dfen!<\/p><\/blockquote>\n<h2>Positionierungsfehler #4: Alle ist keine Zielgruppe<\/h2>\n<p>Nat\u00fcrlich hatte ich auch eine Zielgruppe: Unternehmen. Im Grunde alle Unternehmen. Nicht gerade klar definiert, oder?<\/p>\n<p>Das w\u00e4re, als w\u00fcrde ich Schuhe herstellen. Schuhe f\u00fcr alle und jeden Verwendungszweck: Laufschuhe, Wanderschuhe, stilvolle Schuhe f\u00fcr den Business-Alltag, bequeme Sneakers, Sicherheitsschuhe, Herren- und Damenschuhe &#8230; wie sollte ich mich hier als Experte oder mit einem bestimmten Image positionieren? Wie die speziellen Bed\u00fcrfnisse eines jeden Kunden ansprechen und l\u00f6sen? Und wie meine Produkte optimal bewerben?<\/p>\n<p><strong>Learning #4: Ich konnte nicht die Probleme von EPUs bis hin zu gro\u00dfen Unternehmen l\u00f6sen. Und auch nicht f\u00fcr alle zielgruppengerecht agieren und kommunizieren.<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<h3>L\u00f6sung: Deine Zielgruppe<\/h3>\n<p>Eine <strong>klare Zielgruppendefinition<\/strong> ist die Grundlage aller (Marketing-)Entscheidungen. Je enger und detaillierter du deine Zielgruppe definierst, desto <strong>gezielter<\/strong> kannst du auch <strong>deine Ma\u00dfnahmen ausrichten<\/strong>. Nat\u00fcrlich ist dies ein oft schwieriger und zeitaufw\u00e4ndiger Prozess. Aber keineswegs unn\u00f6tig \u2013 sondern vielmehr \u00fcberlebensnotwendig. Denn nur so kannst du die Bed\u00fcrfnisse deiner Kunden erkennen und ihre Probleme l\u00f6sen!<\/p><\/blockquote>\n<h2>Positionierungsfehler #5: Welche Probleme l\u00f6se ich \u00fcberhaupt?<\/h2>\n<p>Da ich eine riesige Zielgruppe hatte, waren ebenfalls die Probleme, die ich l\u00f6sen wollte, zahlreich. Oder v\u00f6llig unbekannt &#8230; auf jeden Fall hatte ich keine wirkliche L\u00f6sung im Angebot.<\/p>\n<p><strong>Learning #5: Da ich meine Zielgruppe nicht kannte, wusste ich auch nichts \u00fcber deren Probleme, Bed\u00fcrfnisse oder W\u00fcnsche. Und wie sollte ich dann die optimale L\u00f6sung anbieten&#8230;<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<h3>L\u00f6sung: Kenne deine Zielgruppe<\/h3>\n<p>Nur wenn du dir \u00fcber deine Zielgruppe im Klaren bist, mit ihr besch\u00e4ftigst und sprichst, erf\u00e4hrst du ihre <strong>Bed\u00fcrfnisse<\/strong>, <strong>Probleme<\/strong>, <strong>W\u00fcnsche<\/strong> und <strong>H\u00fcrden<\/strong>. Und genau daf\u00fcr kannst du dann die <strong>optimale L\u00f6sung<\/strong> anbieten.<\/p><\/blockquote>\n<h2>Positionierungsfehler #6: Warum ich? \u00c4hm&#8230;<\/h2>\n<p>Oft fragen mich potenzielle Kunden, was ich als Marketing-Berater genau mache \u2013 Marketing ist schlie\u00dflich ein sehr umfangreicher Begriff.<\/p>\n<p>Und genauso umfangreich war damals auch mein Bauchladen. Alles in einem kurzen Gespr\u00e4ch \u2013 zum Beispiel bei einem Business-Speed-Dating \u2013 zu beschreiben, war unm\u00f6glich. Konnte ich einmal alles in ein paar verst\u00e4ndliche S\u00e4tze packen, verlor mein Gegen\u00fcber den \u00dcberblick. Und somit sein Interesse.<\/p>\n<p><strong>Learning #6: Ich konnte meine T\u00e4tigkeit, Zielgruppe, mein L\u00f6sungsangebot und mein Alleinstellungsmerkmal nicht in einem Satz beschreiben. Meine Positionierung war nicht klar genug. Nachsch\u00e4rfen war angesagt!<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<h3>L\u00f6sung: Kurze und verst\u00e4ndliche Botschaft (Elevator Pitch)<\/h3>\n<p>Wenn dich deine Kunden fragen, was du machst\/anbietest, zeigen sie nicht nur Interesse an dir und deinen Leistungen. <strong>Sie wollen vor allem wissen, ob du ihre Probleme l\u00f6sen kannst!<\/strong> Daf\u00fcr hast du aber nicht viel Zeit. Denn unsere Aufmerksamkeit ist sehr beschr\u00e4nkt. Eine Studie behauptet sogar, dass Goldfische eine l\u00e4ngere Aufmerksamkeitsspanne als wir Menschen haben&#8230;<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen dieser Studie Glauben schenken oder nicht. Sie zeigt uns aber, dass wir unsere Botschaft kurz und verst\u00e4ndlich kommunizieren m\u00fcssen! Um das zu erreichen, habe ich eine kurze \u00dcbung f\u00fcr dich! Stell dir vor, du f\u00e4hrst mit dem Lift ein paar Stockwerke. Und pl\u00f6tzlich betritt dein Wunschkunde den Lift. Jetzt kannst du innerhalb von 30 bis 60 Sekunden pr\u00e4sentieren (je nachdem wieviel \u00dcbung du schon hast): <strong>WELCHES PROBLEM l\u00f6st du WARUM f\u00fcr WEN und WARUM bist du der beste Partner f\u00fcr deinen Kunden?<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn du potenzielle Kunden damit beeindruckst und \u00fcberzeugst, wird der Preis eher Nebensache!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><code><\/code><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Positionierungsfehler #7: Was darf\u2019s denn kosten?<\/h2>\n<p>Auch \u00fcber das Thema Preis machte ich mir bei meinem ersten Business-Start keine Gedanken. F\u00fcr mich war wichtig, zuerst einmal Kunden zu finden. Die Preisfrage war eher ein Thema f\u00fcr das erste Kundengespr\u00e4ch.<\/p>\n<p><strong>Learing #7: Wenn ich mir selbst keinen Wert zustand, wie sollte ich dann wertvoll f\u00fcr meine Kunden sein.<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<h3>L\u00f6sung: Der Preis ist doch entscheidend<\/h3>\n<p>Der <strong>Preis<\/strong> ist keineswegs nur die monet\u00e4re Gegenleistung f\u00fcr deine Leistungen und somit ein (wichtiger) <strong>Entscheidungsfaktor<\/strong>. Vielmehr spielt er auch bei deiner Positionierung eine gro\u00dfe Rolle: Mit deinem Preis bestimmst du deine <strong>Position am Markt<\/strong>: Bist du <strong>billiger Leistungs-Discounter oder hochpreisiger Premium-Dienstleister<\/strong> \u2013 wo willst du auf dieser Preisskala stehen?<\/p>\n<p>Dein Preis bestimmt aber auch die <strong>Wertigkeit deines Angebotes f\u00fcr deine Kunden<\/strong>! Sie verbinden hochpreisige(re) Produkte automatisch mit einer hohen <strong>Qualit\u00e4t<\/strong>. Verkaufe dich nicht unter Wert!<\/p><\/blockquote>\n<h2>Positionierungsfehler #8: Cooler Name, cooles Design \u2013 und weiter?<\/h2>\n<p>Was geh\u00f6rt zu jedem Business dazu? Nat\u00fcrlich ein interessanter Name und ein kreatives Logo.<\/p>\n<p>Mit Sommerfeeling hatte ich eine &#8222;Marke&#8220;, die eine Br\u00fccke zwischen meinem Nachnamen und Marketing f\u00fcr die Sinne (multisensorisches Marketing) bildete. Eigentlich ideal.<\/p>\n<p>Jedoch erweiterte sich das Leistungsangebot sehr schnell. Sommerfeeling stand nur mehr f\u00fcr einen kleinen Teilbereich meiner Leistungen und hatte somit einen Gro\u00dfteil der Aussagekraft eingeb\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p>Das Logo selbst war stylisch und bunt gestaltet. Aber auch nicht mehr. Wenn ich heute wertfrei auf das Logo zur\u00fcckblicke, gef\u00e4llt es mir immer noch. Was fehlt ist die Aussagekraft \u2013 es h\u00e4tte auch f\u00fcr ein Fotostudio oder einen Blumenladen stehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Hinzukommt, dass sich Name und Corporate Design analog zu meinem Business und den Leistungen mitentwickelt haben. Entstanden ist eine &#8222;Notl\u00f6sung&#8220; aus unterschiedlichen Entwicklungsschritten und kreativen Ideen.<\/p>\n<p><strong>Learing #8: Name und Logo standen nicht mehr f\u00fcr mein Unternehmen und meine L\u00f6sungen bzw. meinen T\u00e4tigkeitsbereich. Wenn ein Kunde nur mein Logo sah, konnte er nicht erkennen, wof\u00fcr ich stand und was ich machte.<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<h3>L\u00f6sung: Zuerst Positionierung, dann Corporate Design<\/h3>\n<p>Der wichtigste Punkt ist, dass du mit deinem <strong>Corporate Design<\/strong> (Logo, Farben, Schriften, Designs) <strong>erst beginnst, wenn deine Positionierung klar definiert ist!<\/strong> Dazu geh\u00f6ren alle Learnings bis zu diesem Schritt.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Mein Tipp<\/h3>\n<p>Auch wenn du etwas mehr investieren musst \u2013 lass dir dein Corporate Design von einem <strong>Kreativ-Profi<\/strong> erstellen. Vom Logo \u00fcber die Visitenkarte bis zur Website und Imagebrosch\u00fcre. Mit allem was dazu geh\u00f6rt: Farbdefinitionen, Schriftvorgaben und einer einheitlichen Bildsprache. Denn je <strong>professioneller und aussagekr\u00e4ftiger dein Markenauftritt<\/strong> ist, desto professioneller und klarer wirkst du. Und desto wertiger finden die Kunden auch dein Angebot. Wodurch du im Gegenzug wieder h\u00f6here Preise verlangen kannst.<\/p>\n<h2>Positionierungsfehler #9: Positioniert &#8230; und fertig<\/h2>\n<p>Ohne es zu wissen, machte ich diesen Fehler nur zu einem Teil. Denn ich bemerkte ziemlich schnell, dass bestimmte Bereiche nicht mehr stimmig waren. Und so besserte ich im Kleinen immer wieder nach. Jedoch nicht \u00fcberlegt und strategisch, sondern &#8222;nach Gef\u00fchl&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Learning #9: Ein \u201enach der Positionierung\u201c gibt es nicht, sondern es gibt immer etwas zu optimieren.<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<h3>L\u00f6sung: St\u00e4ndige Optimierung<\/h3>\n<p><strong>Positionierung ist ein dynamischer Prozess<\/strong>, der immer wieder <strong>Optimierungen<\/strong> und <strong>Verfeinerungen<\/strong> ben\u00f6tigt. <strong>Grundvoraussetzung<\/strong> ist aber, dass du als Basis <strong>gut positioniert<\/strong> bist.<br \/>\nDenn sonst startest du mit dem falschen Bein und l\u00e4ufst deiner Positionierung \u2013 und somit deinem Mitbewerb und deinen Kunden hinterher. Anstatt erfolgreich voraus zu gehen!<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Deine Positionierung ist die Grundlage deines Erfolges! Sie besteht nicht nur aus deinem Angebot, sondern auch aus deiner Zielgruppe, deinen Preisen, deinem Alleinststellungsmerkmal &#8230; und ist ma\u00dfgeblich f\u00fcr dein Corporate Design.<br \/>\nOft ist es nicht nicht leicht, schnell den eigenen Platz am Markt zu finden. Das macht aber nichts \u2013 deine Positionierung darf sich entwickeln! Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Artikel ein paar Stolpersteine aus deinem Weg r\u00e4umen konnte.<\/p>\n<p>Die Stolperstein war nicht dabei? Dann melde dich doch ganz einfach bei mir oder hinterlasse einen Kommentar! Und schildere dein Positionierungshindernis, bei dem ich dich unterst\u00fctzen kann!<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe,<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"tomsignature alignnone wp-image-6 size-full\" src=\"https:\/\/thomas-sommer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/thomas-sommer-marketing-kommunikation-unterschrift_150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"42\" \/><\/p>\n<p>Dein Thomas<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kennst du mein erstes Business &#8222;sommerfeeling&#8220;? Nein? Da bist du sicherlich nicht alleine! Der Business-Start war ein unglaubliches Gef\u00fchl! Nur leider ist danach nicht mehr viel passiert \u2013 keine Kunden, keine Ums\u00e4tze! Obwohl ich es besser wissen h\u00e4tte m\u00fcssen, machte ich einige Fehler in meiner Positionierung. Und diese haben mich viel Zeit und Geld gekostet. Damit dir diese Fehler nicht passieren, lasse ich dich heute tief in meine frustrierende Anfangszeit blicken!<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":34,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17,16],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.thomas-sommer.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.thomas-sommer.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.thomas-sommer.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomas-sommer.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomas-sommer.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.thomas-sommer.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomas-sommer.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/34"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.thomas-sommer.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomas-sommer.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomas-sommer.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}